Donnerstag, 29. Juli 2010

Das ELKO-Elektronik Forum und die PTB

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Lustig wird die Diskussion, wenn eine Foren Phalanx um jeden Preis Recht haben will, die Physikalischen Grundlagen dazu auf den Kopf stellt und dabei mächtig austeilt!

elektronik-kompendium.de/forum

Pikant wird die Sache, wenn einer dieser User im Forum damit prahlt als Mitarbeiter bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt tätig zu sein. (Das PS lesen.) Die Pressestelle der PTB bestätigt mir am 28.07.10 telefonisch, dass ein Herr mit diesem Namen dort tatsächlich beschäftigt war! Ich nenne ihn hier im folgenden Text xy.

Worum es geht? Nichts weiter als um die Berechnung des Wirkungsgrades.
So berechnet sich der Wirkungsgrad:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad

Die Bestimmung des Wirkungsgrades wird im Forum völlig ad absurdum geführt. Denn laut Herrn xy ist neben der zugeführten- und der abgeführten Energie nun auch noch die vorbeigeschleuste Energie zu berücksichtigen. Später verrennt man sich völlig und lässt nach Mehrheitsentscheid den Thread schließen. (29.07.10) Natürlich nicht ohne noch ein paar Beleidigungen abzugeben. Das ist das Waterloo für die Stammposter im ELKO-Forum, die m.E. das Ansehen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt beschädigt haben.

Herr xy schreibt mir im Forum: "Ooch, wenn ich jemanden auf den Arm nehmen will, stehe ich auch dazu und vertrage auch das Echo."
Bitte sehr, Sie lesen gerade das Echo!!!

Übrigens welche Voraussetzungen man erfüllen muss um bei der PTB zu arbeiten, erklärt der Herr xy hier:

elektronik-kompendium.de/forum/board_entry.php?id=71992...

Mein Tipp für die Physikalisch-Technische Bundesanstalt: Fragen Sie doch mal Ihre Bewerber nach der Formel zur Berechnung des Wirkungsgrades!
Lösung: n = P_ab / P_zu
;-)

In eigener Sache:

Ein Spartrafo hat einen höheren Wirkungsgrad
als ein Volltrafo. ( Damit bezeichne ich hier einen Trafo mit separater Primär- und Sekundärwicklung. )

Überschlagsrechnung an einen praktischen Beispiel:

Ein Verstäker für 220VAC soll an 230VAC verwendet werden.
Leistungsaufnahme max 130W.

Laut Wikipedia rechnen wir mal mit den dort angegebenen 90% Wirkungsgrad allein für einen Volltrafo.

Also wird der Wirkungsgrad, definiert als P_ab / P_zu bei Verwendung eines Volltrafos 90% betragen.

Nun kann man einen Volltrafo bekanntlich als Spartrafo schalten, indem man Sekundär- und Primärwicklung in Reihe schaltet. Dazu braucht man beispielsweise einen Trafo der aus 220VAC, 10VAC macht.

Da dieser den Verbraucherstrom nur bei 10V bereitstellen muss, genügt ein 6VA Trafo, als Spartrafo geschaltet, um die 220VAC bei 130VA bereit zu stellen.

Die Verlustleistung bei 130W_ab beträgt mit dem Spartrafo ca. 0,6W gegenüber 13W mit dem Volltrafo.
Also: Wirkungsgrad Spartrafo über 99% gegenüber dem Volltrafo mit 90%


Ich bekomme des öfteren Röhrengeräte in die Werkstatt, bei denen die Heizspannung nicht korrekt ist. ( I.d.R. ist sie zu hoch. )
Einen Volltrafo davor zusetzen ist sinnlos, weil er zu vulominös ist, den Innenwiderstand des unstabilisierten Netzteils erhöht und den Wirkungsgrad unnötig verschlechtert, wie wir nun wissen.
Mit einem kleinen Trafo, als Spartrafo geschaltet, bringe ich die 230V
vom Lichtnetz dann auf die erforderliche Eingangsspannung, die der Apparat braucht.
Ich habe hier diverse Kleintrafos zum Ausprüfen am Lager die ich, als Spartrafos geschaltet, zur energieeffizienten Anpassung der Netzspannung verwende.

Letzte Bearbeitung am 02.08.2010 (links hinzugefügt).

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Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Und das ist dann nach VDE?

oldeurope hat gesagt…

EN61558 (VDE0570)

Anonym hat gesagt…

Und jetzt noch mal zum Mitschreiben: Wieviel von der Gesamtleistung wird wirklich durch den _Trafokern_ übertragen? Diese sog. "Eigenleistung" ist die Grundlage für die Berechnung des Wirkungsgrades.

oldeurope hat gesagt…

6VA